Grusskarten-Blog

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Sag's mit einer Postkarte

Das Klappern des Briefkastens ist ein verheißungsvolles Geräusch. Ob wohl etwas Nettes mit dabei ist? Ein überraschender Brief von einem lieben Bekannten oder eine bunte Postkarte aus einem fernen Land? Trotz der vielen amtlichen Post, die uns an unsere Pflichten erinnert, bleibt doch immer etwas Vorfreude beim Gang zum Briefkasten. Wie schön ist es da, wenn tatsächlich eine persönliche Grusskarte unter der Post zu finden ist. Um diese Freude geht es hier in unserem Blog. Wir wollen Ihnen damit zusätzlich zu unserem Online Angebot Interessantes rund um die Postkarte aufzeigen. Immerhin ist sie, obwohl inzwischen in die Jahre gekommen, immer noch eine beliebte Form der Korrespondenz.

Postkarten existieren seit dem 18. Jahrhundert. Briefmarken kamen etwas später hinzu. Ursprünglich wurden sie für kurze Mitteilungen ganz ohne Illustrationen versendet. Mit der Postkutsche reisten sie relativ zügig durch die Lande. Im Vergleich zum Brief waren sie günstiger und für dringende Nachrichten besser geeignet. Die Grusskarte mit Bild wurde erst viel später, Anfang des 20. Jahrhunderts Mode. Zeitgleich mit der Entwicklung des Tourismus, begannen die Menschen, sich Grüße von Ausflügen zu schicken. Für die Urlaubsorte war diese neue Zeiterscheinung gleichzeitig gute Werbung für immer neue Besucher.

Ob Grusskarte oder Postkarte, wir wollen mit unserem Angebot zur Aufrechterhaltung dieser schönen Tradition beitragen. In Zeiten moderner Kommunikationsmittel wie E-Mail und SMS steht die Frage im Raum, ob Grusskarten aus Papier noch zeitgemäß sind. Eindeutig lässt sich das mit Ja beantworten. Eine Nachricht auf Papier ist einfach etwas Besonderes. Die Handschrift eines Freundes stellt eine viel persönlichere Verbindung her, als die gleichförmigen digitalen Buchstaben auf dem Bildschirm. Auch, wenn sich elektronische Mitteilungen mit allerlei Symbolen und Designs aufpeppen lassen, so hat doch die Postkarte mit Briefmarke und Poststempel etwas Erhabenes. Nur Papier lässt sich an eine Pinnwand hängen oder so aufstellen, dass ein lieber Gruß im Alltag immer wieder ins Blickfeld gerät. Was auf einer Grusskarte geschrieben ist, ist außerdem lange haltbar und vielleicht auch in hundert Jahren noch lesbar. Vielleicht ist es diese zeitüberdauernde Eigenschaft, die die Postkarte so unsterblich macht.

Trotz aller Traditionsliebe gibt es heute dennoch viele Anlässe, zu denen das Versenden einer Papierkarte angemessener erscheint, als das einer schnellen E-Mail. Dazu zählen Geburtstage oder Feiertage genauso wie besondere Jubiläen. Von der Wiege bis zur Bahre ist die Grusskarte im Grunde einsetzbar. Schließlich sind Glückwünsche zu einer Geburt oder Beileidsbekundungen im Trauerfall per Postkarte passender als per elektronischer Grusskarte.


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Veredlungstechniken beim Druck

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Sie suchen eine ganz besondere Postkarte? Veredlungstechniken bieten ausdrucksstarke Gestaltungsmöglichkeiten für Ihre Grusskarte, über die Motiv- und Formatauswahl hinaus. Durch Prägen, Stanzen, Beschichten, Metallic-Effekte oder das Verwenden eines Duftpapiers setzen Sie eindrucksvolle Akzente, die Ihre Grusskarte besonders wertig erscheinen lassen. Die Zahl der verfügbaren Veredlungsverfahren ist groß und wächst stetig, hier finden Sie eine Aufstellung gängiger Veredelungsoptionen, sortiert nach der Art der Bearbeitung.

Die Postkarte mit Durchblick
Eine schöne Grusskarte ist ein Hingucker. Eine Veredelung durch Stanzen macht sie dazu noch zum Durchgucker. Stanzen trennt mehr oder weniger frei geformte Bereiche aus einer Postkarte heraus, beispielsweise, auf der Vorderseite einer Doppelkarte, die Scheiben eines Fensters in einer Winterlandschaft, das den Blick auf ein weihnachtlich geschmücktes Zimmer frei gibt. Klappen Sie die Grusskarte auf, dann werden die verdeckten Teile des Hintergrundbilds sichtbar. Das Stanzen arbeitet mit Messern, die der Form der herausgetrennten Teile entsprechen. Beim Laserschneiden, das noch filigranere Ausschnitte erlaubt, steuert die Werkzeugmaschine die zu entfernenden Bereiche direkt digital an und brennt sie mit dem Laserstrahl heraus. Dabei entstehen Temperaturen weit über 1000 °C, die ein punktgenaues Ausbrennen sicherstellen. Auf ganz ähnliche Art erzeugt das Lasergravieren ein Relief in der Oberfläche einer Postkarte, ohne Löcher hinein zu brennen.

Dreidimensionale Effekte auf der Grusskarte formen
Das Umformen des Papiers durch Prägen erzeugt fühlbare wie sichtbare Veredelungen. Beim Planprägen sind diese nur auf der Vorderseite der Postkarte, als erhabene Motive erkennbar. Dagegen erscheinen sie beim Reliefprägen auch auf der Rückseite, allerdings vertieft. Das Prägen ist beim Veredeln von Grusskarten oft mit einem Beschichten kombiniert, zum Beispiel beim Strukturprägen oder beim Heißfolienprägen. Ist das Umformen die einzige Veränderung der Grusskartenoberfläche, dann heißt die Veredlungsart Blindprägen. Der Effekt ist vergleichsweise dezent und wirkt vor allem durch das Spiel von Licht und Schatten sowie den haptischen Eindruck.

Grusskarten mit Folien veredeln
Das Veredeln einer Postkarte durch Zusammenfügen mit einer Folie ist ganzflächig und partiell möglich. Mit vollflächig ist allerdings nicht ein beidseitiges Laminieren gemeint, sondern das Folienkaschieren. Diese Veredelung erlaubt unter anderem irisierende Oberflächen, Silberglanz sowie Hologramme und schützt zudem die Postkartenoberfläche. Besonders interessante Effekte erzeugt aber das Folienübertragen. Beim Heißfolienprägen und dem Kaltfolientransfer beschränkt sich der Folienauftrag auf ein Motiv, dessen Eindruck sich zudem durch gleichzeitiges Prägen noch verstärken lässt. Das Microembossing verfeinert das Heißfolienprägen noch durch eine feine, in die Folie eingeprägte Struktur. Weitere effektvolle Möglichkeiten bieten Hologrammfolien und der Folientransfer auf Toner, der das Fügen von Folien und Papier noch mit einem Beschichten kombiniert.

Variantenreiches Veredeln der Grusskarte durch Beschichten
Die größte Vielfalt bei den Gestaltungsoptionen bieten Veredelungstechniken, die Grusskarten mit einem Stoff beschichten, der in der Regel zunächst flüssig ist. Diese unterteilen sich in die Bearbeitung durch Drucken und durch Lackeren, wobei das Drucken exakt begrenzte Strukturen erzeugt, die Texte oder Bilder wiedergeben.

Eine spezielle, auch haptisch wirkende Variante des Druckens ist das Beflocken von Grusskarten. Mit speziellen Druckfarben erzielen Sie schließlich besondere Wirkungen wie irisierende Flächen, auch Perlmutt- oder Regenbogeneffekt genannt, Metallic- oder Leuchteffekte, die entweder im Dunkeln nachleuchten (Glow-in-the-dark) oder am Tag besonders kräftig erscheinen.

Die mit Lentikulardruck erstellte Grusskarte zeigt je nach Blickwinkel unterschiedliche Bilder und macht sogar 3D-Effekte möglich, die ohne Hilfsmittel wie 3D-Brillen wirken. Der UV-Offsetdruck und das verwandte UV-Lackieren sind umweltfreundliche Beschichtungsverfahren, die keine Lösungsmittel verwenden, da die Farbe unter UV-Licht aushärtet. Auch diese Veredlungstechniken können reliefartige Strukturen erzeugen. Ebenfalls unter ökologisch vorteilhaft ist der wasserbasierte Dispersionslack. Der Öldrucklack hat dagegen den Vorteil, dass er sich im Offsetdruck verarbeiten lässt. Dies bildet auch die Grundlage für den Drip-off-Lack, der eine Kombination aus einem Druckauftrag aus Öldruckmattlack und nachfolgender Lackierung mit Dispersionsglanzlack darstellt, der vom Öldrucklack abperlt. Es entsteht ein interessanter Kontrast matter und glänzender Flächen.

Besondere optische Effekte erzielen Sie auf der Postkarte ebenfalls mit Glitterlack, der einzelne Bereiche zum Glitzern bringt. Zusätzliche Optionen für die Oberflächengestaltung, neben Hochglanz und Seidenglanz sowie halbmatt und matt, eröffnen Strukturlack und Relieflack sowie der Soft-Touch-Lack, der Ihrer Grußkarte einen samtig-weichen bis gummiartigen Griff verleiht.
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Welches Papier soll ich für Postkarten nutzen?

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Die Postkarte hat eine lange Tradition und auch im Zeitalter von E-Mail und SMS kann sie sich ihren Platz erhalten. Als kleine Aufmerksamkeit aus dem Urlaub oder einfach als schöne Idee, um einem lieben Menschen eine Freude zu machen, bewährt sie sich immer wieder. Für die Eigenherstellung von einer Postkarte oder einer Grusskarte stellt sich die Frage, welches Papier dafür verwendet werden kann.
Wofür können Postkarten eingesetzt werden?

Neben dem klassischen Grusskarten aus dem Urlaub kommen Postkarten auch häufig zum Einsatz, um eine Mitteilung möglichst kostengünstig zu verschicken. Daher werden sie häufig als Alternative zur Informationspost von Unternehmen verwendet. Eine schöne Idee ist auch der Versand von einer Grusskarte in Verbindung mit einer Einladung zu einer Feierlichkeit. Postkarten werden auf einem festen Papier gedruckt, damit sie beim Versand nicht zu stark knicken und nicht einreißen.

Die empfohlenen Papierarten für den Postkartendruck

Um selber Postkarten herstellen zu können, empfiehlt sich die Auswahl zwischen folgenden Papierarten:
265g/m² Chromokarton
Papier für Bilderdruck matt auf 300g/m²
Verwendung von Altpapier - Stärke 300g/m²
Verwendung von Specialkarton mit einer Stärke von 330g/m²

Da eine Postkarte besonders häufig aus einem Bild und einem Schriftzug besteht, ist darauf zu achten, Papier zu verwenden, auf dem die Farben richtig zur Geltung kommen. Um sie jedoch zum Glänzen zu bringen und sie gleichzeitig mit einer Schutzschicht zu versehen, gibt es verschiedene Methoden. So kann die Grusskarte folienkaschiert oder mit einem UV-Lack versehen werden.

Gestrichen oder ungestrichen? Welches Papier ist besser?

Bei der Suche nach dem passenden Papier werden immer wieder die Begriffe "gestrichen" oder auch "ungestrichen" fallen. Diese Begriffe beziehen sich darauf, wie gut ein Papier bedruckbar ist. Wenn das Papier für eine Postkarte gestrichen ist, dann verfügt es über eine Versiegelung auf der Oberfläche. Diese Versiegelung kann beispielsweise aus Bindemitteln bestehen. Gestrichenes Papier wird vor allem für den Druck von Farben verwendet. Die Oberfläche kann dann die Farbe aufnehmen, diese bleibt jedoch nur auf der Oberfläche. Die Farbe verläuft nicht, zieht aber auch nicht zu tief in das Papier ein und kann so nicht verlaufen. Gerade für den Druck von einer Grusskarte mit Fotos oder Bildern ist es wichtig, dass die Farben und Ränder klar abgegrenzt sind.

Bei ungestrichenen Papieren handelt es sich dagegen um Oberflächen, die lediglich mit einem Leim versehen sind. Auch diese Oberflächen sind für den Druck geeignet, bieten aber ein minder hochwertiges Ergebnis. Daher wird für die Postkarte das gestrichene Papier empfohlen.

Der Versand selbst hergestellter Postkarten

Bei der Auswahl von passendem Papier für die Grusskarte sollte auch die Eignung für den Postversand im Auge behalten werden. Interessant zu wissen ist, dass es bei dem Versand vor allem auf die Größe ankommt. Die Länge darf 23,5cm nicht überschreiten, die Breite darf bei höchstens 12,5cm liegen. Für das Gewicht werden 500 g/m² angegeben.
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